Vita


     
  1941 In Breslau geboren, lebt und arbeitet in Achim.
  1958 - 1991 Tätig im erlernten Beruf als Industriekauffrau.
  1992 Beginn der künstlerischen Tätigkeit vorwiegend als Autodidaktin,
zunehmend Kontakte mit anderen Künstlern.
  1993 - 2000 Künstlerische Ausbildung in der freien Malerei bei Künstlern in Fischerhude und Ottersberg.
Teilnahme an Kursen der Erwachsenenbildung Malerei.
Neben der Malerei zusätzliche Auseinandersetzung mit der Fotografie.
  Seit 1993 Einzel - und Gemeinschaftsausstellungen.
  Seit 2000 Mitglied im BBK Osterholz in Worpswede.
     
 

Ich male überwiegend mit Acryl und bevorzuge die Spachteltechnik, welche kräftige Strukturen ermöglicht. Meine Arbeiten haben ihren Ursprung in der Welt des Gegenständlichen reduzieren sich jedoch weitgehend in der Formensprache. Sie sind nicht immer von vornherein ausgedacht oder überlegt. Während der Arbeit verändert sich das Bild in gleichem Maße wie die Gedanken. Ein spontaner Ablauf findet statt: das Spiel mit Farbe und Formen.

 

Wenn Temperament, Energie, Harmonie und Zeitmoment in der Fläche verschmelzen, entsteht das Bild.

     
 

Die offene nicht gegenständliche Gestaltung der Bilder sollte die Fantasie des Betrachters anregen und einladen, für sich selbst in ihnen etwas zu entdecken.
Die Malerei bedeutet für mich heute: Künstlerisches Arbeiten frei von jeglicher Ideologie.

     

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Zu meiner Arbeit

  Ich will, solange ich hier bin, die Augen auftun, bescheiden sehen und erwarten, was sich mir in der Seele bildet

Dieses Goethe - Wort ist der mich begleitende Leitspruch seit Beginn meines künstlerischen Schaffens.

Nach über 30 Jahren Tätigkeit im erlernten Beruf, begann 1993 meine künstlerische Ausbildung in der freien Malerei bei Künstlern in Fischerhude und Ottersberg.

Die Kreativität eines Künstlers hat viele Quellen.
Ich schöpfe meine Ideen überwiegend aus der ganzen Vielfalt der Natur.
Es ist die Ästhetik des Verfalls, z. B. von rostigem Eisen oder die morbide Schönheit von verrottetem Holz, Mauerwerk, Steinen usw., die mich fasziniert und zum Arbeiten anregt. Künstlerisches Arbeiten bedeutet für mich jedoch nicht Natur abzubilden oder nachzuahmen, sondern heißt: Erlebtes und Gesehenes sichtbar zu machen und Neues entstehen zu lassen. Es ist also eine Umgestaltung und Verwandlung der Realität. Bei meinen Bildern handelt es sich überwiegend um ungegenständliche Arbeiten unter Einbeziehung unterschiedlicher Materialien, sodass raue und spröde Strukturen entstehen.

Neben der Malerei fasziniert mich die Fotografie, besonders im Nahbereich.
Hier arbeite ich überwiegend mit dem Ultramacro-Modus und einer maximalen Entfernung zum Objekt von ca. 10 cm. Auch bei diesen Aufnahmen ist Zersetzung von eigener Schönheit zu erkennen und vermittelt die Spuren des Vergänglichen.

   

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